Solidia Managementberatung

Ansatz

Warum ist „Komplexität“ so schwierig?

Das Management von Komplexität stellt eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar. „Komplexität“ ist zu einem Schlagwort geworden, das in beinahe jeder Situationsbeschreibung von Branchen, Industrien oder Unternehmen vorkommt. Doch auch wenn der Begriff weite Verbreitung erfahren hat, so mangelt es immer noch an den richtigen Strategien im Umgang mit Komplexität.

 

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Häufig versuchen Menschen, ein komplexes Problem in Teilprobleme zu zerlegen und für diese Teilprobleme Lösungen zu erarbeiten. Im Ergebnis ist aber festzustellen, dass dadurch zwar die Teilprobleme gelöst, im Gegenzug aber lokale Optima geschaffen werden – das große Ganze wird dabei häufig aus den Augen verloren. Und auch die Neben- und Folgewirkungen des Handelns werden häufig unterschätzt oder gar nicht berücksichtigt.

 

 

 

In einem unternehmerischen Kontext bedeutet dieses Vorgehen z. B. das Finden von optimalen Lösungen für einzelne Funktionsbereiche (Beschaffung, Produktion, Marketing, …). Diese Lösungen stellen aber nicht das Optimum für das Gesamtunternehmen dar. Vielmehr führt dieses auch als „Silodenken“ bezeichnete Vorgehen zu negativen Auswirkungen auf andere Bereiche des Unternehmens. Die Folge für das Unternehmen sind eine suboptimale Performance und schlechtere finanzielle Ergebnisse.

 

 

 

Wie verstehen wir Komplexität?

In unserem Verständnis zeichnen sich komplexe Problemsituationen durch eine hohe Anzahl an Einflussgrößen und Variablen aus, die untereinander stark vernetzt sind. Da sich die einzelnen Variablen im Zeitablauf ändern können ist eine hohe Dynamik gegeben. Nicht oder nur teilweise vorhandene Informationen erschweren ferner ein Erfassen der Situation. Häufig treten in solchen Situationen auch Ziele auf, die zueinander in Widerspruch stehen – was aber nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen ist.

 

Komplexe Problemsituationen weisen ein „Eigenleben“ auf, welches zum Auftreten immer neuer Konstellationen und Muster führen kann. Und damit ist offensichtlich, dass ein Lösen von Teilproblemen keine erfolgversprechende Strategie sein kann. Deshalb wenden wir eine Reihe unterschiedlicher Methoden und Instrumente wie z. B. die wintegration an, die den Eigenschaften komplexer Probleme in angemessenem Umfang Rechnung tragen.

 

 

Welche Instrumente bringen wir zum Einsatz?

Mit unseren Instrumente und Methoden sind wir in der Lage eine ganzheitliche Sicht auf die Situation zu entwickeln, Zusammenhänge zu erfassen und erfolgskritische Faktoren zu identifizieren. In der Folge fällt es uns leicht, wirksame Hebel zu identifizieren und robuste Strategien zu entwickeln.

 

Konkret nutzen wir den auf dem Vernetzten Denken beruhenden Win-Systems-Ansatz, um komplexe Fragestellungen in kleinen Gruppen zu bewältigen. Zum Vernetzten Denken bieten wir auch Workshops an, mit denen Ihre Mitarbeiter zur eigenständigen Bewältigung komplexer Herausforderungen befähigt werden. Gestaltet sich die zu lösende Fragestellung umfangreicher, so haben wir mit unserer wintegration einen Strategie-Workshop entwickelt, die das Wissen und die Erfahrung von bis zu 42 Experten aus ihrem Unternehmen erlaubt.